Seit Juni 2010 ist im Museum für Kunst und Geschichte Freiburg ein Audioguide von Texetera im Einsatz. Er erzählt und erklärt uns die zahlreichen Schätze aus der Region, die oft in Zusammenhang mit der katholischen Kirche stehen, welche Freiburg massgeblich geprägt hat.

Dieses Skelett zum Beispiel wurde im 16. Jahrhundert vor den Toren Roms gefunden, zusammen mit einer grossen Zahl von anderen Skeletten. Man glaubte, dass es sich es sich dabei um Märtyrer aus der Zeit der Christenverfolgung handelte. Die Skelette wurden getauft und ins gesamte katholische Abendland versandt.
So kam dieses Skelett des Heiligen Felix 1755 nach Freiburg – fein säuberlich zerlegt und in Kisten verpackt. Die Kapuzinerinnen im Kloster auf dem Bisemberg bei Freiburg setzten es wieder zusammen und schmückten es. Anschliessend wurde es in feierlicher Prozession nach Tafers überführt und in der Pfarrkirche aufgestellt. Dort verehrte man es zusammen mit zwei weiteren solchen Katakombenheiligen bis in die 1960er Jahre.